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Meer. Natur. Inspiration.

KI-generiert – Firefly / Gemini-Flash

Wilde Party im Rhododendronpark

· 18:00 Uhr
Konzertpavillon im Rhododendronpark Graal‑Müritz

Die Natur- und Wildwoche beginnt mit Jagdhornsignalen – und endet an diesem Abend erst um 23 Uhr.

Wenn die Jagdhornbläser des Hegering Kuhlrade am Konzertpavillon ansetzen, hat jedes Signal seine Bedeutung. Welche, erklären sie zwischen den Stücken. Damit ist die Natur- und Wildwoche eröffnet.

Danach wechselt der Ton: DJ Culture legt im Pavillon auf, davor wird getanzt. Dazu kocht Demskis Allerlei.

Ein Abend für Einheimische, Urlaubsgäste und Tagesbesucher, die den Herbst nicht drinnen verbringen wollen.

Wilde Party
Freitag, 16. Oktober 2026, 18 bis 23 Uhr
Konzertpavillon im Rhododendronpark Graal‑Müritz
Mit den Jagdhornbläsern des Hegering Kuhlrade, DJ Culture und Demskis Allerlei

Eintritt frei

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 16. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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