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Gästebefragung

Meer. Natur. Inspiration.

Was hat Ihnen in Graal-Müritz gefallen — und was nicht? Wir fragen unsere Gäste das ganzjährig und systematisch, gemeinsam mit anderen Urlaubsorten. Die Antworten entscheiden mit, worin wir investieren: Strandinfrastruktur, Veranstaltungen, Wege, Service. Wer teilnimmt, redet also mit.

Gütesiegel Gästezufriedenheit 2025 für Graal-Müritz

Der Fragebogen ist ganzjährig geöffnet. Sie brauchen keine Anmeldung und keine Buchungsnummer.

Zur Gästebefragung Öffnet die Befragungsseite unseres Marktforschungsinstituts in einem neuen Tab.

Gut zu wissen

  • Die Befragung ist anonym. Wir erfahren nicht, wer geantwortet hat — wir sehen nur die ausgewerteten Ergebnisse.
  • Der Fragebogen steht in 15 Sprachen bereit.
  • Es gibt eine Vorlesefunktion — auch für Gäste, die schlecht sehen oder nicht gern lesen.
  • Am Handy, am Tablet oder am Rechner. Wer Papier lieber mag, bekommt den Fragebogen in der Touristinformation im Haus des Gastes.
Fragebogen in anderen Sprachen

Was mit Ihren Antworten passiert

Die Befragung läuft über den Vergleichenden Gästemonitor, ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Urlaubsorte. Ausgewertet wird gebündelt, im Vergleich mit anderen Destinationen — deshalb sehen wir nicht nur, wie zufrieden unsere Gäste sind, sondern auch, wo wir wirklich stark sind und wo andere es besser machen. Das Siegel oben zeigt das Urteil unserer Gäste aus dem Jahr 2025: Gesamtnote 1,9.

Der Fragebogen wird nicht von uns betrieben: Ihre Antworten gehen an das beauftragte Marktforschungsinstitut, das sie auswertet und uns die Ergebnisse zusammengefasst übermittelt. Wenn Sie auf den Button klicken, verlassen Sie unsere Website — dort gelten die Datenschutzhinweise des Instituts. Was wir selbst erheben, steht in unserer Datenschutzerklärung.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal-Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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