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Darß Festspiele

Meer. Natur. Inspiration.

Kooperation

Darß‑Festspiele 2026

Unvergessliche Sommerabende auf der traumhaften Ostseehalbinsel

3. Juli – 28. August 2026  ·  Freilichtbühne Born a. Darß

Hauptproduktion: »Die Heiden von Kummerow«

Alles Müller, oder … wie?

Die Geschichte von »Die Heiden von Kummerow« geht weiter! Erleben Sie Humor und Tradition unserer Region in dieser beliebten Theaterreihe.

Besondere Termine

  • Premiere: 03.07. (up platt)
  • Frünndache: 17.07. & 14.08.
  • Bergfest: 03.08.
  • Dernière: 28.08.
  • Plattdeutsch: mehrere Termine
  • Hochdeutsch: reguläre Spieltage

Foto: Darß‑Festspiele (bereitgestellt)

Gastspiele & Events

07.07. · 19:30 Uhr Uwe Steimle »Nu! – Keen Getue, keen Gemache …« Kabarett
16.07. · 19:30 Uhr Der Tod Komm ins Urlaubsparadies – Best Of Sommer-Special 2026 Comedy
23.07. · 19:30 Uhr Leipziger Pfeffermühle »Harakiri to go« Kabarett
30.07. · 19:30 Uhr GlasBlasSing »Happy Hour« Konzert
09.08. · 17:00 Uhr Gerhard Schöne »Kalle Heiner Jule« – Lasst uns eine Welt erträumen Familienkonzert
13.08. · 19:30 Uhr Leif Tennemann Vorsicht, Leif sagt Hausmeister Erwin! – Das neue Programm 2026 Comedy
20.08. · 21:00 Uhr Darßer Naturfilm‑Nacht Naturerlebnis unter freiem Himmel Film-Event

Ticketinformationen

Vorverkaufsstart: 06. November 2025

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets und profitieren Sie vom Frühbucherrabatt!

Frühbucherrabatt bis 31.12.2025: Kategorie-A-Tickets für die Theatereigenproduktion zum ermäßigten Preis!

Ticketbezug

Einlass in der Regel 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Kontakt

Verantwortlich für diesen Beitrag

Eigenbetrieb Kurverwaltung Born a. Darß
Schulstraße 9
18375 Born a. Darß

038234-50421

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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