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Natur- und Wildwoche 2026 | Ostseeheilbad Graal-Müritz

Meer. Natur. Inspiration.

16. bis 24. Oktober 2026 · Ostseeheilbad Graal-Müritz

Natur- und Wildwoche

Wild von hier, direkt aus dem Wald. Neun Tage lang auf den Speisekarten der Häuser im Ort.

Tickets folgen in Kürze Auftakt: Freitag, 16. Oktober, 18 Uhr

Diese Seite füllt sich gerade mit Leben. Weitere Informationen und teilnehmende Betriebe folgen in Kürze.

Vom 16. bis 24. Oktober lädt Graal-Müritz zur Natur- und Wildwoche. Rund um den Ort erstrecken sich etwa 12.000 Hektar Wald und Moor; das Wild von dort steht in dieser Woche auf den Karten der Häuser im Ort. Die Wege sind kurz, die Herkunft ist nachvollziehbar.

Wildschwein im herbstlichen Wald

Natur erleben

Geführte Wanderungen durch die Rostocker Heide und die Moorlandschaften, dazu eine Waldschatzsuche für Kinder.

Angerichteter Wildbraten mit Kräutern

Kulinarik

Reh, Hirsch und Wildschwein, dazu Pilze, Maronen und Kürbis der Saison. Zum Schluss eine Blaubeertorte.

Jagdhornbläser bei der Natur- und Wildwoche

Wissen & Kultur

Workshops und Vorträge über die heimische Flora und Fauna, für Klein und Groß.

Programm-Höhepunkte

  • Herbstmarkt im RhododendronparkWild, Pilze, Käse, Honig und Kürbis regionaler Erzeuger.
  • »Wilde Party« zum AuftaktWildgulasch, Gegrilltes und Musik im Rhododendronpark.
  • Geführte WanderungenDurch Rostocker Heide und Moor, mit Waldschatzsuche für Kinder.
  • Fackelwanderung zum AbschlussAm letzten Abend gemeinsam durch den Ort.

Teilnehmende Häuser

Diese Betriebe tischen Wild aus der Region auf. Die Liste wächst.

1 Betrieb

Karte

Teilnehmende Häuser

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Werden Sie Teil der Natur- und Wildwoche

Gastronominnen und Gastronomen aus Graal-Müritz und Umgebung können mit ihren Wild-Gerichten bei der Natur- und Wildwoche mitmachen, kostenfrei. Ihr Haus erscheint dann mit Foto, Gerichten und Karte auf dieser Seite.

Zum Anmeldeformular 038206 70327

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal-Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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