Zum Inhalt springen

App-Parken

Meer. Natur. Inspiration.

App-Parken in Graal‑Müritz

Das Ostseeheilbad Graal‑Müritz hat sein digitales Angebot für das App-Parken erweitert. In Zusammenarbeit mit der Initiative smartparking stehen Autofahrern künftig fünf Apps zum Handyparken zur Verfügung:

EasyPark, mobilet, PayByPhone, Parkster und PARCO.

Vorteile des digitalen Parkens

Mit dem digitalen Parksystem können Gäste ihren Parkvorgang bequem per App starten, stoppen oder verlängern – ganz flexibel und ohne Gang zum Parkscheinautomaten. So vermeiden sie unnötige Kosten durch Überzahlung oder Verwarngelder bei abgelaufenen Tickets.

So funktioniert das Handyparken

  • App Ihrer Wahl installieren (z. B. EasyPark oder PayByPhone)
  • Parkplatz in Graal‑Müritz auswählen
  • Parkvorgang starten, pausieren oder beenden – direkt über das Smartphone

Die klassischen Parkscheinautomaten bleiben weiterhin in Betrieb. An diesen finden Sie ausführliche Hinweise zu den neuen Park-Apps und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Einstieg ins Handyparken.

Kostentransparenz beim App-Parken

Die kommunale Parkgebühr bleibt bestehen. Je nach Anbieter können kleine Servicezuschläge für die Nutzung der App hinzukommen, das ist für viele Nutzer ein fairer Preis für mehr Komfort und Flexibilität.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal-Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


Prospekt bestellen Magazin online blättern