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Souvenirs

Meer. Natur. Inspiration.

Souvenirs … Souvenirs …

Nehmen Sie sich ein Stück Graal‑Müritz mit nach Hause! In der Touristinformation im Haus des Gastes können Sie verschiedenste Souvenirs als Erinnerung an Ihren Urlaub an der Ostsee oder als kleines Mitbringsel für Ihre Lieben erwerben.

Unser Angebot

Tassen, Bernstein, Naschen & …

Beliebte Andenken sind Tassen oder Gläser mit Graal‑Müritz-Motiv, maritimes Kunsthandwerk, typischer Schmuck der Region z. B. aus bzw. mit Bernstein und auch Süßes und Prozentiges wie »Möweneier« oder »Murmanns Medizin«.

Postkarten

Die schönsten Graal‑Müritz-Ansichten verschicken: Postkartengrüße gehören zum Urlaub einfach dazu! Natürlich bekommen Sie bei uns im Haus des Gastes eine große Auswahl – und die passenden Briefmarken gleich dazu.

Gedrucktes

Sie suchen noch eine Urlaubslektüre? Bildbände, Geschichten, Gedichte warten auf Sie, ebenso Rad- und Wanderkarten mit interessanten Tipps für Ausflüge in die Umgebung.

Dies und Das

Zudem finden Sie bei uns nützliche Helferlein für den Alltag, zum Beispiel Schlüsselanhänger, Magnete oder einen Regenponcho. Schauen Sie doch mal rein und stöbern Sie in unserem abwechslungsreichen Angebot!

Besuchen Sie uns im Haus des Gastes und lassen Sie sich inspirieren!

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal-Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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