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Meer. Natur. Inspiration.

© Kerstin Siedschlag

Ausstellung MALEREI von Kerstin Siedschlag

· 17:00 Uhr
Waldhotel im Ostseeheilbad Graal‑Müritz

Landschaften in Öl und Acryl, inspiriert von Küsten und Fantasie.

Ausstellung MALEREI
von Kerstin Siedschlag
im Waldhotel Graal‑Müritz
vom 20.03.–31.12.2026

Künstlerin:
Kerstin Siedschlag, geboren 1961 in Berlin, studierte an der Humboldt-Universität (Germanistik und Kunst), unter anderem bei Norbert Weinke, Gerenot Richter und Barbara Müller-Kageler.

1984 nahm sie ihre Lehrtätigkeit auf, arbeitete in Berlin an der HUB und an verschiedenen Gymnasien. Seit 1987 beteiligte sie sich an Ausstellungen in Berlin. Seit 1996 erfolgten regelmäßige Personalausstellungen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Die hier ausgestellten Landschaftsbilder in Öl oder Acryl sind inspiriert von verschiedenen Küstenlandschaften, zeigen Stimmungen, aber auch Imaginationen.

Öffnungszeiten:
Geöffnet ist die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Waldhotels.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 11. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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