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Meer. Natur. Inspiration.

© bereitgestellt von Gisela Irmisch

Verkaufsausstellung im Haus des Gastes »Gisela Irmisch«

· 10:00 Uhr
Haus des Gastes Graal‑Müritz

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Die Rostocker Malerin Gisela Irmisch präsentiert ihre stimmungsvollen Werke in einer Verkaufsausstellung im Haus des Gastes Graal‑Müritz – vom 15. Oktober bis zum 30. November 2026 bei freiem Eintritt.

Ausstellung mit Werken von Gisela Irmisch
Haus des Gastes Graal‑Müritz


Die Rostocker Malerin Gisela Irmisch präsentiert ihre Werke im Haus des Gastes Graal‑Müritz. Die Verkaufsausstellung ist bis zum 30. November 2026 zu sehen. Besucherinnen und Besucher sind während der regulären Öffnungszeiten herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Zur Person

Gisela Irmisch wurde 1951 in Rostock geboren und ist ihrer Heimatstadt bis heute eng verbunden. Nach einem Berufsleben als Chemikerin in der klinischen Forschung widmet sie sich nun verstärkt der Malerei.

Die reizvolle Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns – von der Ostseeküste bis ins Binnenland – inspiriert sie ebenso wie die heimische Pflanzen- und Tierwelt sowie die liebenswerten Eigenheiten der Menschen. Auf ausgedehnten Radtouren entdeckt sie immer wieder neue Motive und sammelt zugleich Ideen für Geschichten für Jung und Alt.

Ihre künstlerische Ausbildung vertiefte sie bei regionalen und internationalen Künstlern, darunter Henning Spitzer, Hartmut Klatt, Aram Galstyan, Ralf Heynen und Anna Zasulskaya. Ihre Werke präsentierte sie bereits in zahlreichen Einzelausstellungen im ganzen Land.

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2024: Galerie Lehmann, Ahrenshoop; Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin; Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, Rostock
  • 2025: Galerie-Café, Barth; Klostergoldschmiede, Rostock
  • 2026: Rostocker Hof, Rostock; Galerie-Café, Barth; Klostergoldschmiede, Rostock

Eintritt frei

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 23. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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