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Meer. Natur. Inspiration.

© Yogahaus auf dem Fischland

lebendichsein Yin Yoga

· 18:30 Uhr · Yogahaus auf dem Fischland

Eine ruhige Klasse, in der sanft und individuell eingenommene Positionen länger gehalten werden. Für jede(n) geeignet.

Yoga ist eine ganzheitliche Lehre, die uns hilft, bewusst zu atmen, zu spüren, zu sein. Yoga hilft uns bei der Verbindung von Körper, Atem und Geist. Und bei der Verbindung mit anderen Menschen, der Erde und dem Universum. Yoga ist für jede(n) geeignet!

15€ Entgelt, offene Klasse

mit Simone Utler
Yogalehrerin für Hatha, Svastha & Yin
Anmeldung:
mail@lebendichsein.com
oder 0176-81666028

Infos unter http://www.yogahausfischland.de

Mitzubringen:
Bequeme Kleidung

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Donnerstag, 12. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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