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Meer. Natur. Inspiration.

KI-generiertes Symbolfoto: Adobe Firefly / Gemini

Ukulele & Meer: Offener Musiktreff im Haus des Gastes

· 18:00 Uhr
Haus des Gastes Graal‑Müritz

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Robert Ortmann lädt ein – jeden Donnerstag wird gemeinsam musiziert, ohne Vorkenntnisse und ohne Vorspielen.

Die Ukulele hat vier Saiten und verzeiht viel. Mit drei oder vier Akkorden lassen sich die ersten Lieder begleiten, Noten braucht es dafür nicht. Deshalb eignet sie sich gut für alle, die schon lange Musik machen wollten und nie wussten, womit sie anfangen sollen.

»Ukulele & Meer« ist offen für Einheimische, Urlauber und Kurgäste. Wer nur ein paar Tage in Graal‑Müritz ist, kommt einfach vorbei. Gitarre, Bass, Flöte, Cajón oder Gesang sind ebenso willkommen. Anfänger lernen von Fortgeschrittenen, niemand muss etwas beweisen. Einige Ukulelen liegen zum Ausprobieren bereit.

Für 2027 sind Treffen im Küstenwald und am Strand geplant. Langfristig soll aus dem Treff ein Ukulele-Orchester entstehen.

Leiter/Veranstalter/Verantwortlicher: Robert Ortmann, Graal‑Müritz | Kontakt: ortmann.photography@gmail.com

Termin: donnerstags, 18:00 Uhr (Dauer 1,5 h)
Ort: Haus des Gastes, Graal‑Müritz
Teilnahme: auf Spendenbasis

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Donnerstag, 29. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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