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Diese Sonderausstellung widmet sich der niederländischen Künstlerkolonie Katwijk und rückt stimmungsvolle, figurenbetonte Malerei in den Fokus. Die ausgestellten Werke dokumentieren authentisch das raue Leben und den entbehrungsreichen Arbeitsalltag der Fischer an der Nordseeküste.
Katwijk aan Zee wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer bekannten Künstlerkolonie. Malerinnen und Maler zogen dorthin, um lichtdurchflutete Küstenmotive, das Meer, die Dünen und das niederländische Strandleben in einer hellen, impressionistischen oder naturalistischen Manier festzuhalten. Ein bekannter Vertreter dieser Künstlerkolonie war der deutsche Maler German Grobe. Er studierte in Frankfurt, Düsseldorf und München. Ab 1887 reiste er fünfzig Jahre lang jeden Sommer nach Katwijk aan Zee. Dort lernte er 1890 Max Liebermann kennen. Grobe machte sich einen festen Namen im Umfeld der dortigen Künstlerkolonie. In der Ausstellung werden unter anderem Marinebilder mit Muschelfischern, Fischerbooten, Strand- oder Meeresszenen präsentiert.
Die Malerei aus Katwijk zeichnet sich dadurch aus, dass nicht die weite Landschaft, sondern der Mensch im Zentrum der Bildkomposition steht. Die Künstler hielten das entbehrungsreiche Tagewerk der Küstenbewohner in teils großformatigen Gemälden fest. Die Ausstellung ist ein Projekt des europäischen Netzwerks EuroArt und entstand dank einer Kooperation zwischen dem Katwijks Museum, dem Kunstmuseum Ahrenshoop und dem Kunstkaten Ahrenshoop.