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Meer. Natur. Inspiration.

© Gutshaus Hessenburg / Philipp Obkircher

KRANICH Museum, KRANICH Café, KRANICH Pfad – Hessenburg

· 12:00 Uhr
Kranich Museum & Hotel – Gutshof Hessenburg

Entdecke zeitgenössische Kunst im historischen Gutshaus, flaniere achtsam durch den weiten Park am KRANICH-Pfad und genieße hausgemachte Köstlichkeiten im gemütlichen Café der Alten Schmiede. Ein Ort zum Verweilen, Staunen und Durchatmen.

KRANICH Museum
Sa/So/feiertags bis 25.10., 12-17 Uhr: Werke internationaler Künstler*innen im Gutshaus und Außenraum:
Richard Barnes, Andreas Greiner & Paul Rohlfs, Ryoko Hori, Emma Waltraut Howes, Alex Schweder, u.a.
2026 Artist in residence Elke Siml – YOU ARE INVITED! Installation mit Möbeln, Spiegel, Buch, Glas, Porzellangefäßen, Drahtständern, Tellern und Schrift

Der Gutspark mit 6 Stationen des KRANICH-Pfades - ein Spiel- und Lernpfad für Kinder – ist frei zugänglich.

Das KRANICH-Café in der ehemaligen Alten Schmiede bietet Torten, Kuchen, Gebäck und kleine Gerichte aus eigener Herstellung.

Geöffnet: Sa und So Ostern bis 25.10., 12-17 Uhr

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 11. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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