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Meer. Natur. Inspiration.

KI-generiert (ChatGPT)

Workshop für Qigong und Taijiquan

· 15:30 Uhr
Konzertpavillon im Rhododendronpark Graal‑Müritz

Bianca Nehmzow holt Heike Stricker von der Laoshan-Schule nach Graal‑Müritz – vier Stunden Qigong und Taiji im Parkpavillon.

Qigong und Taiji im Rhododendronpark

Bianca Nehmzow und Gastlehrerin Heike Stricker (medizinisches Qigong/Taiji, Laoshan-Schule China) laden zu zwei Übungsblöcken in den Pavillon ein – einzeln oder zusammen buchbar.

Block 1 | 15:30–17:30 Uhr

  • 18 Harmonieübungen
  • Fünf-Elemente-Qigong / Taijiquan
  • Meridianklopfen

Block 2 | 18:00–20:00 Uhr

  • zwei Herz-Qigong-Formen
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Formen

Durchatmen, zur Ruhe kommen. Und sich dabei selbst ein Lächeln schenken.

Termin: Sonntag, 11. Oktober 2026
Ort: Pavillon im Rhododendronpark Graal‑Müritz
Preis: 27 € je Block, 54 € für beide Blöcke
Bitte mitbringen: etwas zu trinken, bequeme Kleidung, leichte Schuhe oder Socken

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir freuen uns auf Sie!

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 11. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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