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Meer. Natur. Inspiration.

© Jan Dzarnowski

Sonntagsfahrt Insel Rügen

· 08:00 Uhr · Haus des Gastes Graal‑Müritz

Sonntagsfahrt mit dem Rostocker Transfer Service

Entdecken Sie Rügen: Deutschlands größte Insel!
Die Fahrt geht über die Rügenbrücke und die deutsche Alleenstraße nach Putbus weiter nach Lauterbach & Binz.
Auf dem Weg nach Sassnitz, fahren Sie in Prora an dem, in den 30er Jahren entstandenen »KdF Bau«, vorbei.
In Sassnitz angekommen, gibt es eine Mittagspause. Unsere Empfehlung für diese ist ein Abstecher in die Ostpreussische Hafenräucherei.
Anschließend geht es weiter zur Victoriasicht an der malerischen Kreideküste. Von hieraus haben Sie die wohl schönste Sicht auf den Königsstuhl.
Auf dem Rückweg können Sie eine gemütliche Kaffeepause in Ralswiek genießen.

Die Rückankunft in Graal‑Müritz ist für ca. 18:00 Uhr eingeplant. Wir wünschen eine erlebnisreiche & abwechslungsreiche Fahrt!

Der Zustieg ist am Haus des Gastes sowie an weiteren festgelegten Punkten im Ostseeheilbad möglich.
Bitte nur mit Voranmeldung im Haus des Gastes oder im Infopunkt an der Seebrücke!

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 11. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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