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Meer. Natur. Inspiration.

© Kulturinitiative Bad Doberan

FRAUEN IN DER KULTUR

· 11:00 Uhr · Stadt- und Bädermuseum Bad Doberan, Möckelhaus

Doberaner Frauen haben das Stadtbild auf unterschiedliche Weise geprägt. Wir zeigen eine Auswahl auf unserer Galerie.

Auf der Galerie des Museums ist in diesem Jahr eine besondere kleine Ausstellung zu sehen. Wir präsentieren eine Auswahl Doberaner Frauen, die auf unterschiedliche Art und Weise das Stadtbild geprägt haben.

Die Kultur-Initiative Bad Doberan widmet sich jährlich einem bestimmten Thema. Die Kultureinrichtungen der Stadt zeigen in Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und Vorträgen die Vielseitigkeit des Themas.

Im Jahr 2026 bestimmen »Frauen« unser kulturelles Jahr.

Als Teil der Initiative präsentieren wir folgende Höhepunkte im Stadt- und Bädermuseum:

  • 13.3.2026 17.00 Uhr: »Kate Diehn-Bitt in Bad Doberan – die Jugendjahre der wiederentdeckten Künstlerin Künstlerin« Vortrag Marion Schael und Dr. Ulf Kringel
  • 17.4.2026 17.00 Uhr: »Zwischen Kindbett und höfischer Repräsentation: Die Großherzoginnen von Mecklenburg-Schwerin 1815-1918« Vortrag Dr. Angelika Rosenfeld
  • 17.5.2026 12.00 Uhr: Ausstellungseröffnung „Fluch und Segen – altes Wissen neu entdeckt. Wie Hebammen und Mönche den Alltag prägten.
  • 05.6.2026 17.00 Uhr: »Alexandrine – Fürstin der Herzen« Vortrag Dr. Wolf Karge

Adresse

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Ebenfalls am Samstag, 31. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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