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Meer. Natur. Inspiration.

© Anglerverein "An der Recknitz" Marlow e.V.

Fischereischeinlehrgang Oktober – Daskow

· 10:00 Uhr
Anglerverein »An der Recknitz« Marlow e.V.

Zum Erwerb des Fischereischeines M/V auf Lebenszeit. Notwendig ab 14. Lebensjahr. In Marlow, Saal und Daskow. Kombinierbar mit einem Urlaubsaufenthalt im Recknitztal. Wir vermitteln Ihnen gern eine passende Unterkunft!

Zum Ausüben der Fischerei mit der Handangel besteht in Mecklenburg-Vorpommern eine Fischereischeinpflicht ab dem 14. Lebensjahr. Die Prüfung zum Erwerb des Fischereischeines M-V auf Lebenszeit kann aber bereits ab dem 10. Lebensjahr abgelegt werden. Der Anglerverein »An der Recknitz« Marlow e.V. und der Anglerverein Daskow e.V. führen jährliche mehrere Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Fischereischeinprüfung zum Erwerb des Fischereischeines Mecklenburg-Vorpommern durch.

Ort: Anglerheim, Zum Schloss 8, 18320 Daskow

09.10. (Freitag) 16:00–22:00 Uhr
10.10. (Sonnabend) 08:00–14:00 Uhr
Prüfung: 11.11. (Sonntag) 10:00–11:30 Uhr

Anmeldeschluss: 02.10.2026.12.00 Uhr

Maximale Teilnehmeranzahl 30 Personen pro Lehrgang. Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen

Lehrgangs- und Prüfungsgebühr zusammen: für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 75,- €, für Erwachsene: 110,- €

Anmeldung für diesen Lehrgang bei:
Angelshop & Computerservice Weu, Karl-Liebknecht-Str. 22, 18311 Damgarten, Tel.: 03821 / 721373, E-mail: info@angelshop-weu.de

Informationen zum Lehrgang über:
Anglerverein »An der Recknitz« Marlow e. V., 1. Vors. Herr Harald Stypmann, 18337 Marlow, Stralsunder Str. 38, Tel. 038221/80175 o. 01511/1879606, E-Mail: anglerverein-marlow@web.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 11. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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