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Meer. Natur. Inspiration.

© aul Seko

Cycle von Paul Seko

· 14:00 Uhr
Warnow Valley LAB

Das Warnow Valley Lab – Coworking & Event Space – zeigt zu Kunst HEUTE 2026 zeigt Werke im Graffiti Stil von Paul Seko. CYCLE | Paul Seko 03.–11.10.2026 Ausstellung | 03.10. 16-22 Uhr | 04.10. 14–18 Uhr | 06./07.+09.10. 16–19 Uhr | 10./11.101. 14–18 Uhr oder nach tel. Absprache Eröffnung | 03.10. ab 16 Uhr

Bereits seit seiner Jugend beschäftigt sich Paul Seko mit der urbanen Kunst des Graffiti. Deren Spannungsfeld prägt Sekos Werke bis heute. Aus dem klassischen Graffiti der Anfangszeit ist konzeptuelle Kunst geworden, die neue Herangehensweisen inszeniert und den Umgang mit Ressourcen hinterfragt.
Sekos neue Ausstellung CYCLE spielt mit Widersprüchen und setzt Gegenstände in neue Bedeutungskontexte. Inspiriert ist die Arbeit von Kreisläufen sowie der Neuinterpretation von Materialien und vermeintlichen Abfallprodukten. Aus Altem wird Neues erschaffen und in andere Kontexte gesetzt. Sein Verständnis von Graffiti spiegelt sich in einer minimalistischen Herangehensweise wider – dem Verwenden dessen, was vorhanden ist. Es geht um Kontraste und Widersprüche: unterschiedliche Materialien und Techniken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Primärfarben. Paul Seko entwickelt seine Kunst kontinuierlich weiter – alles wird wiederverwertet, Kreisläufe entstehen.
Serien wie VOID, CLUSTER und BOXES zeigen verschiedene Ausprägungen dieser Ausdrucksform, die in ihrer Auseinandersetzung mit Produktionsmechanismen und Nachhaltigkeit einzigartig sind.
Für CYCLE schafft Seko einen eigens konzipierten Kunstraum. Temporäre Ausstellungselemente inszenieren die gezeigten Werke und lassen innerhalb der bestehenden Flächen neue Welten entstehen.
 
Warnow Valley Lab
Coworking & Event Space
Friedhofsweg 44A
18057 Rostock
www.warnowvalley.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 11. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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