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Meer. Natur. Inspiration.

© Karin Schöpa

Ahrenshooper EigenArt

· 10:00 Uhr · Strandhalle Ahrenshoop

Die Ausstellung »Ahrenshooper EigenArt« bietet einen kompakten Einblick in das aktuelle Schaffen lokaler Künstlerinnen, Künstler und Kunsthandwerker. Die Verkaufsausstellung ist der ideale Ort, um authentische Stücke aus dem Ostseebad direkt von den Urhebern zu erwerben und mit den Kreativen ins Gespräch zu kommen.

In der Ausstellung präsentieren lokale Künstlerinnen, Künstler und Handwerker ihre aktuellen Werke. Das Spektrum der Arbeiten ist bewusst breit gefächert: Besucher finden hier klassische Malerei und Grafiken ebenso wie handgefertigte Gebrauchskeramik, Textildesign, Schmuckstücke und Holzarbeiten. Der Fokus liegt auf der handwerklichen Qualität und der regionalen Verwurzelung der Produkte.

Direkter Austausch und Erwerb

Die »Ahrenshooper EigenArt« bietet Interessierten die Gelegenheit, sich in ruhiger Atmosphäre einen Überblick über das lokale Kunstschaffen zu verschaffen. Neben der Betrachtung steht der direkte Verkauf im Mittelpunkt. Besucher haben die Möglichkeit, authentische Kunstwerke und handgefertigte Unikate direkt vor Ort zu erwerben. Oft sind die Aussteller persönlich anwesend, was Raum für direkte Gespräche über die Techniken und Hintergründe der jeweiligen Arbeiten gibt.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 21. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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