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30. Graal‑Müritzer Schneckenlauf

· 10:00 Uhr
Waldstadion

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Zum 30. Mal lädt der TSV Graal‑Müritz 1926 zum Schneckenlauf: Am 14. November geht es auf Strecken zwischen 600 m und 10 km – im Ziel wartet auf alle eine Streuselschnecke der örtlichen Bäcker.

Zum 30. Mal richtet der TSV Graal‑Müritz 1926 seinen Schneckenlauf aus. Start und Ziel liegen am Sportplatz Graal‑Müritz.

Kalenderdaten:
Datum: Samstag, 14. November 2026
Beginn: 10:00 Uhr
Ort: Sportplatz Graal‑Müritz
Veranstalter: TSV Graal‑Müritz 1926 e. V.

Die Jüngsten machen um 10:00 Uhr den Anfang: Der Bambinilauf über 600 m ist startgeldfrei. Um 10:30 Uhr folgt der Volkslauf über 2 km. Ab 11:00 Uhr gehen die Läuferinnen und Läufer über 5 km und 10 km auf die Strecke, gemeinsam mit den Walkern und Nordic Walkern über 5 km.

Startgebühren:

  • Bambinilauf: frei
  • 2 km: 3 €
  • 5 km Lauf: 8 €
  • 5 km Walking/Nordic Walking: 8 €
  • 10 km: 12 €

Bei Anmeldung am Veranstaltungstag kommt eine Nachmeldegebühr von 2 € hinzu. Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 der Ostseegrundschule entfällt sie.

Voranmeldung unter www.schneckenlauf.de oder www.tollense-timing.de. Bitte holt eure Startnummern rechtzeitig vor dem Start ab.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält nach dem Zieleinlauf eine Streuselschnecke der örtlichen Bäcker.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 14. November 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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