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Meer. Natur. Inspiration.

© Iain Cridland / Unsplash

hmt-Klassikkonzert: Ein Abend mit Oboe, Klarinette und Fagott

· 19:00 Uhr
Konzertpavillon im Rhododendronpark Graal‑Müritz

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Drei Rohrblätter, drei Klangfarben: Kammermusik in ihrer konzentriertesten Form.

Studierende der hmt Rostock bringen Oboe, Klarinette und Fagott in den Rhododendronpark.

Mariella Hahn (Klarinette), Moritz Kieckhöfer (Oboe) und Jakob Then Bergh (Fagott) studieren an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Am 14. November gestalten sie als Bläsertrio einen Konzertabend im Konzertpavillon im Rhododendronpark.
Programm und weitere Informationen folgen.

Eintrittspreis für Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz & Gästekarteninhaber: 18,– € pro Person

Hinweis: Personen, die weder Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz sind noch im Besitz einer Gästekarte, sind verpflichtet, zusätzlich zum Eintrittspreis eine Tageskurabgabe zu entrichten.

Karten sind im Vorverkauf im Haus des Gastes Graal‑Müritz (Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz) oder im Infopunkt an der Seebrücke sowie an der Abendkasse erhältlich – solange der Vorrat reicht!

Onlineticketshop | https://www.eventim-light.com/de/a/60f2af98fd5c7b2524ae5155/e/6acd148a84ed3c6a8a652918

Verkauf im eventim-light Ticketshop | Eintrittspreis: 19,62 € pro Person (inkl. Ticketgebühr)
Verkauf auf eventim.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen: 21,42 € pro Person (inkl. Ticket- & Vorverkaufsgebühr)

Veranstalter: Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz, Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz | Tel.: 038206 7030 | https://events.graal-mueritz.de

In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock (hmt).

Foto von Iain Cridland auf Unsplash

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 14. November 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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