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Meer. Natur. Inspiration.

© Markgrafenheider Karneval-Club e. V.

Prunksitzung des MKC – 43. Kampagne

· 19:31 Uhr
Haus des Gastes Graal‑Müritz

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Der Markgrafenheider Karneval-Club feiert seine Prunksitzung im Haus des Gastes: Garden, Männerballett, Heideschnucken und Tanz mit DJ Flexer. Einlass ab 18 Jahren.

Der Elferrat des Markgrafenheider Karneval-Clubs e. V. (MKC) lädt zur Prunksitzung der 43. Kampagne. Am 14. November 2026 gehört das Haus des Gastes in Graal‑Müritz den Närrinnen und Narren.

Auf der Bühne: Funken-, Tanz- und Prinzengarde, Minitanzgarde, Juniorprinzengarde und Repo Garde, außerdem das Männerballett, die Heideschnucken und die FuMu's. Danach legt DJ Flexer zum Tanz auf.

Die Veranstaltung ist ab 18 Jahren.

Karten gibt es im Vorverkauf:
Haus des Gastes Graal‑Müritz
Vereinsraum im Heidehaus (So. 10:00–11:30 Uhr, Mi. 17:00–19:00 Uhr)
Friseursalon Rhonda

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 14. November 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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