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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadtmarketing Ribnitz-Damgarten

Weihnachtsmarkt Ribnitz-Damgarten

· 10:00 Uhr · Marktplatz Ribnitz-Damgarten

Budenzauber, Weihnachtsmusik und ein buntes Familienprogramm: Vom 4. bis 6. Dezember lädt der Weihnachtsmarkt Ribnitz-Damgarten zu drei stimmungsvollen Tagen in der Innenstadt ein.

Vom 4. bis 6. Dezember 2026 lädt der Weihnachtsmarkt Ribnitz-Damgarten wieder zu festlicher Stimmung, weihnachtlich geschmückten Buden und einem abwechslungsreichen Programm ein.

Auf dem Markt und in der Neuen Klosterstraße erwarten die Besucherinnen und Besucher Glühwein, Naschereien und verschiedene Angebote. Auf der weihnachtlichen Bühne sorgen Musik, Märchenaufführungen, Puppentheater und weitere Programmpunkte für Unterhaltung. Am Samstag laden außerdem die Geschäfte der Innenstadt bis 18 Uhr zum vorweihnachtlichen Bummeln ein.

Auch für die kleinen Gäste gibt es viel zu entdecken: Im festlich geschmückten Klosterinnenhof wartet ein Kinderweihnachtsdorf mit gemütlichem Märchenzelt, Plätzchenbacken, Fotos mit dem Weihnachtsmann und weiteren Überraschungen.

Öffnungszeiten
Fr. 04.12. | 16:00–21:30 Uhr
Sa. 05.12. | 11:00–21:30 Uhr
So. 06.12. | 11:00–18:00 Uhr

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 4. Dezember

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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