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Meer. Natur. Inspiration.

© Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz

Fackelwanderung am Strand von Graal‑Müritz

· 19:00 Uhr
Infopunkt auf dem Seebrückenvorplatz

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Entdecken Sie den Zauber der Ostsee im Fackelschein! Informationen: fackelwanderung.graal-mueritz.de

... denn auch die dunkle Jahreszeit lockt an den Strand.
Zeit für Fackelwanderungen!

Die Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz bietet regelmäßig eine Fackelwanderung am Ostseestrand an.

Erleben Sie den Zauber des Meeres, wenn sich die Lichter der Fackeln im Wasser spiegeln. Wandern Sie mit uns in den Rhododendronpark Am Ziel erwartet Sie ein wärmendes Feuer und ein leckeres Heißgetränk. Treffpunkt ist der Infopunkt an der Seebrücke.

Wissenswertes:

  • min. 5 Personen – Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
  • Start: Strand Seebrücke
  • Ziel: Konzertpavillion im Rhododendronpark
  • Weg: ca. 1,4 km
  • Dauer: ca. 30–45 Min.
  • Hunde: Mitnahme nur nach vorheriger Absprache mit dem Wanderführer.
  • Preis per Person: 8,– € (Fackelausgabe für Teilnehmende ab 10 Jahren – Tickets sind ausschließlich unmittelbar vor Beginn der Wanderung am Treffpunkt erhältlich.)

Wir bitten um Verständnis, dass bei zu starkem Wind über 25 km/h (!) und/oder Schlechtwetter die Wanderung nicht stattfinden kann.
Informationen: fackelwanderung.graal-mueritz.de

Hinweis: Personen, die weder Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz sind noch im Besitz einer Gästekarte, sind verpflichtet, zusätzlich zum Eintrittspreis eine Tageskurabgabe zu entrichten.

Alles zur Veranstaltung

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 13. November 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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