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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadt Ribnitz-Damgarten

Weihnachtskonzert der Musikschule

· 17:00 Uhr · Stadtkulturhaus Ribnitz-Damgarten

Klassisch, jazzig, rockig, poppig und weihnachtlich: Schülerinnen und Schüler der Musikschule des Landkreises Vorpommern-Rügen musizieren gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Stadtkulturhaus.

Am Freitag, 4. Dezember 2026, um 17 Uhr lädt die Musikschule des Landkreises Vorpommern-Rügen, Regionalstelle Ribnitz-Damgarten, zum Adventskonzert ins Stadtkulturhaus ein. Einlass ist ab 16.30 Uhr.

Unter dem Motto »Klassisches – Jazzig-Rockig-Poppiges – Weihnachtliches« erwartet das Publikum ein vielseitiges Programm mit Werken unter anderem von Georg Friedrich Händel, Ludwig van Beethoven, Sergej Rachmaninow, Dizzy Gillespie und Branford Marsalis. Auch weihnachtliche Klassiker und moderne Traditionals gehören zum Repertoire.

Auf der Bühne präsentieren sich Solistinnen und Solisten sowie verschiedene Ensembles der Regionalstelle Ribnitz-Damgarten. Mit dabei sind unter anderem »Stringtime«, das Akkordeon-Ensemble und die Band »Seven Skills«.

Für das leibliche Wohl sorgt Feel Meer Events.

Der Eintritt ist frei.

Wer mehr über die Arbeit der Musikschule erfahren möchte, findet weitere Informationen unter www.musikschule-vorpommern-ruegen.de oder per E-Mail an Musikschule@lk-vr.de.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 4. Dezember

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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