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Meer. Natur. Inspiration.

© Markus Tanger

WEIHNACHTEN – EIN ALTER SACK BRINGT‘S NOCH – Ensemble Weltkritik deluxe

· 20:00 Uhr · Compagnie de Comedie, BÜHNE 602

Gewinner »Silberner Koggenzieher« 2007

Wer zu Weihnachten etwas bekommen will, muss ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen. Keine Panik! Das übernehmen wir für Sie. Und freuen uns auf Ihre Geschenke. Das Ensemble Weltkritik stellt Weihnachten auf den Prüfstand: Wie kann das Fest optimiert werden? Braucht ein Wichtel den Mindestlohn? Wann geht das Fest der Liebe endlich an die Börse? Und kann der Weihnachtsmann nach dem Bescheren nicht gleich wieder was in seinem Sack mitnehmen, z.B. Tante Gisela?!

Trotz aller Probleme sagen wir »Ja!« zu Weihnachten und laden Sie alle ein. Bei uns bekommt jeder ein warmes Plätzchen. Weltkritik deluxe – das sind Bettina Prokert und Maxim Hofmann aus Leipzig. Das Duo ist seit 18 Jahren deutschlandweit, in Österreich und in der Schweiz unterwegs, hat bereits 10 Kabarettpreise eingeheimst und die Presse schreibt: »Kurzweilig, urkomisch, lachtränentreibend.«

Die Zuschauer sagen: »Das mit der Musik hat meinem Mann am besten gefallen.« oder auch »Witzig.« Weltkritik – »Stimmung ist unser zweiter Vorname!« 

Reservierungen: 0381/ 203 60 84

Kartenvorverkauf:

BÜHNE 602, Warnowufer 55

Mo – Fr von 10:00–12:00 Uhr

Fr von 14:00–18:00 Uhr

(Keine Kartenzahlung möglich)

oder Online:

www.mvticket.de/b602shop

Die Theaterkasse ist 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 4. Dezember

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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