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Meer. Natur. Inspiration.

© StrandResort Markgrafenheide

Silvesterabend »blaue boje«

· 19:00 Uhr
Strandrestaurant & Bar »blaue boje«

Stilvoll ins neue Jahr mit Panoramasicht auf das Feuerwerk von Warnemünde Wenn das Jahr langsam ausklingt und die ersten Lichter am Himmel tanzen, wird es bei uns in der blauen boje besonders stimmungsvoll.

Am Silvesterabend begrüßen wir ab 19:00 Uhr mit einem Prosecco im Oberdeck. Danach wartet ein festliches 5-Gang-Silvestermenü auf euch, sorgfältig komponiert und liebevoll angerichtet. Begleitet wird der Abend vom Duo »Pegasus«, das mit Live-Musik für die passende Stimmung sorgt. Nach dem Menü darf gern getanzt, gelacht und angestoßen werden. Auf unserer Winterterrasse wird es an der Feuerschale gemütlich, mit heißem Aperol, Punsch und frischer Meeresluft.

Zum Jahreswechsel servieren wir ein Glas Crémant, dazu gibt es den Panoramablick auf die Warnemünder Skyline.

Genuss & Highlights im Überblick:

  • Begrüßungsprosecco
  • 5-Gang Silvester-Galamenü
  • musikalische Begleitung durch das Liveduo »Pegasus«
  • heißer Aperol & Punsch an der Feuerschale auf der gemütlichen Winterterrasse*
  • 1 Glas Cremant zum Jahreswechsel
  • gegen 1 Uhr endet der Silvesterabend

für 149,00 € pro Person

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Donnerstag, 31. Dezember 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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