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Meer. Natur. Inspiration.

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Silvester im Restaurant WEITBLICK

· 19:00 Uhr
Restaurant WEITBLICK im The Grand Ahrenshoop

Sieben Gänge, Livemusik am Klavier und der Blick über die Dächer von Ahrenshoop.

Ihr sucht noch einen schönen Ort für den letzten Abend des Jahres? Im Restaurant WEITBLICK sitzt ihr hoch über Ahrenshoop und vor euch liegt die Ostsee. Dazu gibt es sieben Gänge aus unserer Küche und Livemusik von Pianist Steffen Graewer. Lehnt euch zurück, genießt den Abend und begrüßt das neue Jahr mit uns.

Steffen Graewer am Piano

Steffen Graewer steht seit über 30 Jahren auf der Bühne. Mit vier Jahren begann er seine musikalische Ausbildung am Konservatorium Rostock. Später studierte er Klavier an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin und gewann mehrere Klavierwettbewerbe. Als Pianist, Komponist und Dozent arbeitete er mit Ed Thigpen, Gunter Hampel, Ernst-Ludwig Petrowsky, Anders Bergcrantz und der Norddeutschen Philharmonie Rostock. An der Hochschule für Musik und Theater Rostock unterrichtete er 16 Jahre lang, seit ihrer Gründung.

Adresse

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Ebenfalls am Donnerstag, 31. Dezember 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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