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Meer. Natur. Inspiration.

© Kristóf Sass-Kovan/pexels.com

Romméabend

· 18:30 Uhr
Mühle Ahrenshoop

Romméabend für Jedermann in Ahrenshoop – ob Anfänger oder erfahrener Spieler, spiel mit beim geselligen Kartenspielabend organisiert vom Tonnenbund.

Der Tonnenbund lädt alle Karten-Begeisterten und die, die es werden wollen, herzlich zum geselligen Romméabend ein!

Egal ob erfahrener Turnierspieler oder gemütlicher Hobbyspieler – bei uns stehen der Spaß am traditionellen Kartenspiel und das Miteinander im Vordergrund. Verbring einen abwechslungsreichen Abend in netter Runde, tausche dich aus und zeig dein Können bei Rommé.

Komm vorbei, spiel mit und genieße die Gemeinschaft in Ahrenshoop. Wir freuen uns auf dich!

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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