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Meer. Natur. Inspiration.

© Rostock Müllfrei e.V.

Müllsammelaktion Barnstorfer Wald

· 10:00 Uhr · Kastanienplatz - Barnstorfer Wald

Gemeinsam machen wir Rostock sauber! Einmal im Monat lädt Rostock Müllfrei e.V. zur offenen Müllsammelaktion ein. Alle sind willkommen – Jung & Alt, Familien, Kinder. Ausrüstung, Infostand und Getränke stellen wir. Komm vorbei und sammle mit!

Gemeinsam für ein sauberes Rostock!
Rostock Müllfrei e.V. organisiert einmal im Monat eine offene Müllsammelaktion an wechselnden Orten im Stadtgebiet. Ziel ist es, gemeinsam möglichst viel Müll aus der Umwelt zu entfernen und dabei ein Zeichen für Umwelt- und Ressourcenschutz zu setzen.

Mitmachen kann wirklich jeder: Kinder, Familien, junge Menschen, Ältere – egal ob alleine, mit Freundinnen oder der ganzen Familie. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Der Verein stellt die komplette Infrastruktur zur Verfügung: Eimer, Müllgreifer, Handschuhe sowie Warnwesten. Vor Ort gibt es außerdem einen Infostand und kostenlose Getränke.

Die Aktion startet um 10:00 Uhr und endet um 12:00 Uhr. In dieser Zeit sammeln wir gemeinsam Müll im jeweiligen Gebiet. Der Fokus liegt auf einem entspannten, gemeinschaftlichen Miteinander – jede helfende Hand zählt, unabhängig davon, wie lange man dabei ist.

Rostock Müllfrei e.V. koordiniert die Aktion und kümmert sich um Organisation und Rahmenbedingungen. Du musst nichts mitbringen außer Lust, dich aktiv für eine saubere Stadt einzusetzen.

Mach mit und werde Teil einer wachsenden Gemeinschaft, die Verantwortung übernimmt und Rostock Stück für Stück müllfreier macht!

Stadtteil: Barnstorfer Wald
Treffpunkt: Kastanienplatz

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 18. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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