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Meer. Natur. Inspiration.

© Foto von Jeremy Yap auf Unsplash

Mittwochskino

10. Februar 2027 | Franz K. (Kafka)

· 19:00 Uhr
Haus des Gastes Graal‑Müritz

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Trailer

In entspannter Atmosphäre präsentieren wir Filmklassiker, Kultfilme und besondere Filmperlen auf großer Leinwand.

Mittwochskino im Haus des Gastes Graal‑Müritz

Mittwoch, 10. Februar 2027 · 19:00 Uhr
Haus des Gastes
Franz K.
Tschechien / Deutschland / Polen 2025 · 127 Minuten · FSK 16 · OT: Franz

Prag, frühes 20. Jahrhundert: Zwischen dem übermächtigen Vater Hermann, dem grauen Alltag als Versicherungsangestellter und dem unbändigen Drang zu schreiben sucht Franz Kafka seinen Platz. Getragen von der Freundschaft zu Max Brod und den Frauen seines Lebens entsteht ein ebenso berührendes wie skurriles Porträt eines der rätselhaftesten Denker der Moderne – erzählt in kaleidoskopischen Bildern, so verschachtelt wie Kafkas Werk selbst. Vielschichtiges Biopic der Oscar-nominierten Regisseurin Agnieszka Holland, mit Idan Weiss und Peter Kurth.

Internationale Co-Produktion (Tschechien / Deutschland / Polen / Frankreich) mit deutscher Beteiligung. Freigegeben ab 16 Jahren.

Veranstalter: Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz, Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz | 038206 7030 | events.graal-mueritz.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Mittwoch, 10. Februar 2027

  • © Foto von Haley Parson auf Unsplash
    10:00 UhrLyrikbucheGraal‑Müritz war Kafka und Kästner ein Ort der Ruhe – heute wird unter der Lyrikbuche im…Konzertpavillon im Rhododendronpark Graal‑Müritz

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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