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Meer. Natur. Inspiration.

© Annelie Brux

Konzert – Sonne, Mond und Sterne – Duo ›con emozione‹

· 20:00 Uhr · Schifferkirche

»Sonne, Mond und Sterne...« – Lieder, Intermezzi, Texte und Anekdoten aus Klassik, Filmen und Musical – Duo ›con emozione‹

Himmlisches Liedervergnügen
"Sonne, Mond und Sterne..."
Lieder, Intermezzi, Texte und Anekdoten
Es ist eine vergnügliche, nachdenkliche, melancholische Mischung aus Klassik, Filmmelodien der 30er- & 40er-Jahre, Musical und Kompositionen von Norbert Fietzke auf Fontane- und Kästner-Texte.

Liane Fietzke und ihr Ehemann Norbert Fietzke, die sich hinter dem Duo ›con emozione‹ verbergen, widmen sich in einem Bogen von bekannten und gern gehörten Liedern und Intermezzi, welche die Themen: Sonne, Mond, Sterne, Nacht, Träume und Wünsche musikalisch streifen. Es sind die großen Gefühle, welche die Melodien dieses Konzerts durchziehen. Es ist ein bunter Reigen durch die verschiedensten Genres der Musik und bilden doch eine Einheit. 

Ausführende Künstler:
Duo ›con emozione‹
Liane Fietzke (Sopran/Moderation/Lesung)
Norbert Fietzke (Klavier)
https://www.con-emozione.de

Ein Konzert mit dem Duo ›con emozione‹ bedeutet »Ein Hörgenuss der feinen Art!«.

Das Duo ›con emozione‹, Liane Fietzke und Norbert Fietzke, arbeitet seit vielen Jahren musikalisch zusammen. Sie erhielten beide ihre Ausbildung an der Musikhochschule in Leipzig. Weitere Studien führten nach Köln und Weimar. Das Duo ›con emozione‹ lebt und arbeitet im Havelland. 

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 16. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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