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Meer. Natur. Inspiration.

© Galerie im Kloster

Hedwig Holtz-Sommer (1901- 1970)

· 11:00 Uhr
Galerie im Kloster Ribnitz-Damgarten

Ausstellung mit Werken aus der Kunstsammlung des Landkreises Vorpommern-Rügen und private Leihgaben.

Arbeiten aus der Kunstsammlung des Landkreises Vorpommern-Rügen und private Leihgaben.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus dem umfangreichen Schaffen der in Berlin geborenen Künstlerin Hedwig-Holtz-Sommer, die zur dritten Generation der Ahrenshooper Künstlerkolonie gehört.

In Dortmund aufgewachsen, absolvierte die Künstlerin eine Ausbildung zur Modeschneiderin und studierte darauf in Weimar an der Hochschule für Bildende Kunst. In den 1930er Jahren ging sie nach Rostock und liess sich schließlich mit ihrem Mann, dem Maler Erich Theodor Holtz in Wustrow nieder. Die Ausstellung konzentriert sich auf das malerische Werk der Künstlerin.

Ausstellung: 01.02. – 31.12.2026

Abbildung: Hedwig Holtz-Sommer, Frau im roten Kleid, 1934, Öl auf Leinwand

Foto: Andrea Hildebrandt

Adresse

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Ebenfalls am Donnerstag, 31. Dezember 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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