Zum Inhalt springen

Meer. Natur. Inspiration.

© Islandpferdehof Fischland

Halbtagesritt zum Darßer Weststrand

· 08:30 Uhr · Islandpferdehof Fischland

Genießen Sie einen ca. fünfstündigen Halbtagesritt durch die Natur des Fischlands. Auf unseren Islandpferden geht es über Boddenwiesen und durch den Darßer Wald bis zum Weststrand. Ein entspannter, eindrucksvoller Ausritt für erfahrene Reiter, inkl. Snacks & Getränke.

Der Halbtagesritt ist ideal für erfahrene Reiter, die die Natur des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft bei einem ausgedehnten, aber dennoch entspannten Ausritt erleben möchten. Auf gut ausgebildeten Islandpferden entdecken Sie die Vielfalt des Fischlands vom Pferderücken aus.

Die rund fünfstündige Tour führt Sie über weite Boddenwiesen, durch den idyllischen Darßer Wald bis zum beeindruckenden Darßer Weststrand. Hier eröffnet sich ein einzigartiger Blick auf die Ostsee und die unberührte Küstenlandschaft, die diesen Ritt zu einem besonderen Erlebnis macht.

Unsere Islandpferde überzeugen durch ihren ausgeglichenen Charakter, ihre Trittsicherheit und ihre angenehmen Gänge, die auch längere Strecken komfortabel machen. Während des Rittes bleibt ausreichend Zeit, die Ruhe und Weite der Landschaft zu genießen. Kleine Snacks und Getränke sind im Preis inkludiert. Voraussetzung für die Teilnahme sind fundierte Reiterfahrungen, da es sich um einen anspruchsvollen Wanderritt handelt.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


Urlaubsmagazin bestellen Magazin online blättern