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Meer. Natur. Inspiration.

© Vogelpark Marlow

Fütterung der Kasuare im Vogelpark Marlow

· 14:45 Uhr · Vogelpark Marlow

Die Helmkasuare werden in der Hauptsaison täglich um 14.45 Uhr gefüttert.

In zwei großen einsehbaren Anlagen leben unsere beiden Helmkasuare Bumblebee und Bumblebert. Ihr Gefieder glänzt rabenschwarz, der Hals schillert in kobaldblau und der Hautlappen hängt in einem schillernden rot am Hals herab. Die beiden sind sehr schüchtern und verstecken sich gerne im Dickicht. Zur Fütterung zeigen sich diese stattlichen Laufvögel jedoch immer in ihrer vollen Schönheit und können vom Holzsteg aus wunderbar beobachtet werden.

Unser tägliches Schaufütterungsprogramm im Park:

  • 11:00 Uhr – Pelikane
  • 11:00 Uhr – Bauernhof
  • 12:00 Uhr – Keas
  • 12:30 Uhr – Lemuren
  • 14:00 Uhr – Störche
  • 14:15 Uhr – Kängurus
  • 14:45 Uhr – Kasuare
  • 15:00 Uhr – Pinguine
  • 15:30 Uhr – Mangusten

Bei den Fütterungen der Pelikane oder Pinguine besteht die Möglichkeit den Pflegern beim Füttern zu helfen. Kosten: 30 Euro (nur mit Anmeldung)

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 16. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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