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Meer. Natur. Inspiration.

© Monika Michalko

Die Muster waren intakt

Monika Michalko

· 17:00 Uhr
Galerie im Kloster

Die Galerie im Kloster zeigt Radierungen und Malerei von Monika Michalko aus verschiedenen Schaffensphasen – farbintensive Bildwelten zwischen Erinnerung, Fantasie und Abstraktion.

In der Ausstellung »Die Muster waren intakt« zeigt die Künstlerin Monika Michalko imaginierte Bildwelten voller prächtiger Farben, Formen und Schattierungen.

Zu sehen ist eine Auswahl aus Radierungen und Malerei verschiedener Schaffensphasen. Neuere Werke treffen auf ältere Arbeiten und eröffnen einen konzentrierten Blick auf Michalkos zeichnerisches und malerisches Schaffen. Ihre Arbeiten lassen Raum für eigene Assoziationen und führen in fantasievoll aufgeladene Szenerien.

Monika Michalko studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Norbert Schwontkowski. In ihren Arbeiten finden sich Bezüge zur klassischen Moderne, unter anderem zu Paul Klee, Kasimir Malewitsch und Joan Miró, ebenso wie Einflüsse ihrer Reisen nach Asien und Nordafrika.

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 17 Uhr lädt die Galerie herzlich ein. Die Einführung übernimmt Andrea Hildebrandt, Künstlerin und Kunsthistorikerin. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von Ronny Bruch mit Live-Loopings und Gitarre.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 11. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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