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Meer. Natur. Inspiration.

© Arnt Löber

Der große Heinz-Erhardt-Abend

· 20:00 Uhr · Romantik Hotel Fischerwiege

Eine Hommage an den Schmunzelmeister der Nation mit Hanno Loyda

Ein humorvolles »noch’n Gedicht«-Programm voller Wortwitz, Charme und Musik!

Bist du bereit für eine gehörige Portion augenzwinkernden Humor und zeitlose Wortakrobatik? Dann freu dich auf einen ganz besonderen Abend, der dem unvergessenen König des deutschen Wirtschaftswunder-Humors gewidmet ist: Heinz Erhardt! Unter dem herrlich verdrehten Motto »Große Schatten werfen ihre Ereignisse hinter sich« lässt der bekannte Humorist Hanno Loyda die besten Gedichte, Pointen und Sketche des großen Meisters wieder auferstehen.

Doch das ist längst nicht alles: Unterstützt wird er dabei am Piano von Hanno Loyda jun., der den Abend musikalisch perfekt untermalt. Ein runder, nostalgischer und verdammt komischer Abend, an dem die berühmten Werke nicht einfach nur rezitiert werden.

Hier wird live: gesungen und gelacht, gesprochen und pointiert, interpretiert und mit eigenem Charme versehen, kommentiert und – ganz im Sinne Erhardts – leicht frisiert! Egal, ob du mit den unnachahmlichen Reimen von Heinz Erhardt aufgewachsen bist oder den feinsinnigen Wortwitz neu für dich entdecken willst – dieses Programm garantiert beste Unterhaltung und strapazierte Lachmuskeln.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 16. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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