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Meer. Natur. Inspiration.

© Lukas Stelter

Daniel Luis – Autotune

· 20:00 Uhr · MOYA Kulturbühne

Nach dem großen Erfolg seiner ersten Tour legt Daniel Luis nach – und dreht ab Herbst 2026 den Regler noch weiter auf: AUTOTUNE.

Was auf Social Media Millionen feiern, gibt’s jetzt live auf der Bühne: Improvisation, gnadenloses Crowdwork, messerscharfe Stand-up-Comedy – und natürlich seine legendären Autotune-Momente, die inzwischen Kultstatus haben. Außerdem wird er zum Love-Doktor und verkuppelt Singles. Alles ist möglich bei dieser Show. Daniel Luis nimmt kein Blatt vor den Mund. Keine Show ist wie die andere. Das Publikum wird Teil des Programms – freiwillig oder unfreiwillig. Achtung: Erste Reihe auf eigene Gefahr. Was andere als Chaos bezeichnen, macht er zu Comedy-Gold.

AUTOTUNE ist kein Programm von der Stange.
Es ist Interaktion statt Frontalbeschallung.
Echt. Ungefiltert. Unberechenbar.
Die neue Live-Tour von Daniel Luis.
Jetzt Tickets sichern, solange der Algorithmus es noch zulässt.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Mittwoch, 25. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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