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Meer. Natur. Inspiration.

© Pavol Putnoki

Comedy Theater: Heike Feist & Astrid Kohrs in »Gar nicht lügen ist auch keine Lösung«

· 20:00 Uhr · Haus des Gastes Graal‑Müritz

Wo die Wahrheit zur Belastungsprobe wird, beginnt die Kunst des Lügens – und eine Komödie über den schönen Schein nimmt ihren Lauf.

Comedy Theater
Heike Feist & Astrid Kohrs in »Gar nicht lügen ist auch keine Lösung«
Haus des Gastes in Graal‑Müritz
Sa., 31. Juli 2027 | 20 Uhr

»Lügen haben kurze Beine«, sagt ein altes Sprichwort. Doch Unternehmensberaterin Konstanze und ihre Freundin Paula wagen den großen Sprung. Mit ihrem Kurs »Gar nicht lügen ist auch keine Lösung« geben sie ihr Debüt als freiberufliche Dozentinnen an der Volkshochschule. Sie fragen: Was hab ich von der Wahrheit, wenn sie nur Probleme bringt? Und warum hat die Lüge so einen schlechten Ruf, wenn man als Profi-Lügner sogar Präsident der USA werden kann? Die Lüge ist doch wunderbar vielseitig! Sie bringt Erfolg, schützt Freundschaften, stärkt das Selbstbewusstsein und in allergrößter Not kann man sich sogar noch selbst belügen.

Von den 10 Geboten über erschummelte Doktortitel zu Fake News und bearbeiteten Profilbildern: Konstanze und Paula geben in ihrem Kurs kurzweilige Einblicke in die Welt der Lüge und begleiten ihre Volkshochschulklasse praxisnah bei den ersten Schritten des Lügens. Doch das Stolpern folgt auf dem Fuß. Sagt Konstanze immer die Wahrheit? Und was hat Paula vor Konstanze zu verbergen? Als Konstanze einen Brief an Paula entdeckt, ist nichts mehr, wie es war, und der Kurs wird zur Zerreißprobe ihrer Zusammenarbeit und ihrer Freundschaft.

Heike Feist & Astrid Kohrs entführen mit viel Witz, Tempo und Hintersinn in die schillernde Welt des schönen Scheins. »Gar nicht lügen ist auch keine Lösung« beginnt als Volkshochschulkurs, wird zur dramatischen Komödie und entlässt das Publikum mit dem sicheren Gefühl, viel gelacht und mal wieder was gelernt zu haben. (Wahr...scheinlich!)

Eintrittspreis für Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz & Gästekarteninhaber:

VVK: 25,– € pro Person
Abendkasse: 28,– € pro Person

Hinweis: Personen, die weder Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz sind noch im Besitz einer Gästekarte, sind verpflichtet, zusätzlich zum Eintrittspreis eine Tageskurabgabe zu entrichten.

Karten sind im Vorverkauf im Haus des Gastes Graal‑Müritz (Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz) oder im Infopunkt an der Seebrücke sowie an der Abendkasse erhältlich – solange der Vorrat reicht!

Onlineticketshop:Onlineticketshop

Verkauf im eventim-light Ticketshop | Eintrittspreis: 26,87 € pro Person (inkl. Ticketgebühr)
Verkauf auf eventim.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen: 29,37 € pro Person (inkl. Ticket- & Vorverkaufsgebühr)

Veranstalter: Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz, Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz | Tel.: 038206 7030 | events.graal-mueritz.de

Foto: Pavol Putnoki

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 31. Juli

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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