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© Cityagentur Schumann

Kunsthandwerkermarkt Graal‑Müritz Seebrückenvorplatz

· 11:00 Uhr · Graal‑Müritz Seebrückenvorplatz

Vom 30. Juli – 01. August sind DIE Kunsthandwerker an der Graal- Müritzer Seebrücke erneut zu Gast. So gut wie Alles, was sich aus Silber, Bernstein, Holz, Ton, Glas, Metall oder Stoffen herstellen lässt, haben die Kreativen in schöne, anspruchsvolle und vor allem gebrauchsfähige Produkte verwandelt, die nun auf ihre neuen Besitzer warten.
Ein beeindruckendes Sortiment an handgemalten Aquarellen, praktischer Besen, Bürsten und Gebrauchskeramik wartet auf ihre neuen Besitzer, als weitere Beispiele des umfangreichen Angebotes. 
Der alten und neuen Handwerkskunst sind kaum Grenzen gesetzt.
Der Kunsthandwerkermarkt ist am Freitag, den 30. Juli von 11.00 Uhr – 18.00 Uhr, am Samstag von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr, sowie am Sonntag, den 01. August, von 11.00 Uhr – 17.00 Uhr geöffnet.
Alle Einwohner und Besucher des beliebten Ostseebades sind herzlich eingeladen, den Kunsthandwerkermarkt bei freiem Eintritt zu besuchen.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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