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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadtmarketing Ribnitz-Damgarten

Adventszauber auf dem Marktplatz Ribnitz

· 11:00 Uhr · Marktplatz Ribnitz-Damgarten

Glühwein, Kaffee, Gegrilltes und winterliche Atmosphäre: Der Ribnitzer Innenstadt e. V. lädt vom 20. November bis 29. Dezember zum Adventszauber auf den Marktplatz ein.

Vom 20. November bis 29. Dezember 2026 wird es auf dem Marktplatz Ribnitz gemütlich und vorweihnachtlich. Beim Adventszauber erwarten die Besucherinnen und Besucher Glühwein, Kaffee und Gegrilltes. Zusätzlich gibt es täglich von 11.30 bis 14.00 Uhr einen wechselnden Mittagstisch.

Für etwas Bewegung sorgt das Stockschießen, das ab dem 20. November täglich ab 11 Uhr angeboten wird. Eine Stunde Stockschießen inklusive Heißgetränk sowie Suppe oder Bratwurst kostet 15 € pro Person. Jede weitere Stunde kostet 8 €, Kinder bis 10 Jahre zahlen die Hälfte. Eine Buchung ist unter 0152 08919565 möglich.

Zeitraum
20. November bis 29. Dezember 2026

Öffnungszeiten
So.–Do. | 11–20 Uhr
Fr.–Sa. | 11–21 Uhr

Geschlossen: 22.11. sowie 24.–26.12.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 20. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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