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Meer. Natur. Inspiration.

© Ahrenshooper Kunstauktionen/ DAEKVM ART GmbH

10. Ahrenshooper Winterauktion: Kunstgenuss zum Jahresausklang

· 18:00 Uhr
Strandhalle Ahrenshoop

Versteigerung von Kunstwerken des 19. bis 21. Jahrhunderts – Malerinnen und Maler der Künstlerkolonie, klassische Moderne und zeitgenössische Kunst.

Traditionell am 30. Dezember lädt die Ahrenshooper Winterauktion Kunstliebhaber, passionierte Sammler und interessierte Urlaubsgäste zu einem ganz besonderen kulturellen Höhepunkt ein. Die Versteigerung bietet dir die exzellente Gelegenheit, das Jahr mit einem herausragenden Kunsterlebnis in der einzigartigen Atmosphäre des Ostseebades abzuschließen.

Zum Aufruf kommen sorgfältig ausgewählte Positionen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Der Fokus liegt dabei auf den Werken bedeutender Vertreter der Ahrenshooper Künstlerkolonie sowie Arbeiten der klassischen Moderne, der DDR-Kunst und der zeitgenössischen Kunst. Darüber hinaus bereichern Kunstwerke aus benachbarten Ostsee-Künstlerkolonien wie Hiddensee oder Usedom das vielseitige Angebot – freue dich auf meisterhafte Ölgemälde, feine Zeichnungen, seltene Druckgrafiken und ausdrucksstarke Plastiken.

Egal, ob du deine bestehende Sammlung um ein maritimes Meisterwerk erweitern möchtest oder als Einsteiger die Faszination einer professionellen Kunstauktion hautnah miterleben willst – die Ahrenshooper Winterauktion verspricht Spannung und erstklassige Kunstwerke mit direktem regionalen Bezug.

Alle Termine & Informationen auf einen Blick

  • Vorbesichtigung: 18. – 23. Dezember sowie 27. – 29. Dezember 2026, jeweils 10:00–17:00 Uhr
    Orte: Galerie Alte Schule Ahrenshoop und Strandhalle Ahrenshoop
  • Auktion: 30. Dezember 2026
    Einlass: ab 17:00 Uhr | Beginn: 18:00 Uhr
  • Teilnahme: Biete live im Auktionssaal mit oder gib deine Gebote flexibel per Telefon, schriftlich oder bequem online ab.
  • Wichtiger Hinweis: Bitte bestelle deine Bieternummer bereits während der Vorbesichtigungszeiten.
  • Nachverkauf: 31. Dezember 2026

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Mittwoch, 30. Dezember 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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