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Meer. Natur. Inspiration.

© Cityagentur Schumann

Töpfermarkt Warnemünde – Kirchenplatz

· 10:00 Uhr
Kirchenplatz Warnemünde

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Frühlings – Töpfermarkt
Das Sortiment der teilnehmenden Töpfereien und Keramik-Ateliers wird nichts an Inhalt und Umfang vermissen lassen. Von traditioneller Gebrauchs- oder Gartenkeramik, über fantasievollen Porzellan – Schmuck, zu anspruchsvollen Tassen, Schalen, Vasen... Nicht nur Kenner und Liebhaber werden einen wahren »Augenschmaus« erleben. Besonders haben sich die Veranstalter über die Teilnahme der »Töpferei -Tunsch«, Töpferei in 7. Generation, gefreut. Diese wird, gutes Wetter vorausgesetzt, auf einer fußbetriebenen Drehscheibe das alte Handwerk, von Ton zu Form, anschaulich demonstrieren. Wer es sich zutraut, ist gern zum Mitmachen eingeladen. Kulinarisch werden Sie verwöhnt mit regionalem Honig, holländischem Käse und Wurstspezialitäten. Der Frühlings – Töpfermarkt ist am Freitag, den 11. Juni von 10.00 bis 18:00 Uhr und am Samstag ebenso von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr, bei freiem Eintritt, geöffnet.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 11. Juni 2027

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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