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Meer. Natur. Inspiration.

© Saúl Cosentino

Tango-Nacht – Musik von Saúl Cosentino und Astor Piazzolla

· 20:30 Uhr · Romantik Hotel Fischerwiege

Leidenschaft, Rhythmus und südamerikanische Klangfarben: Die Tango-Nacht ehrt Saúl Cosentino zu seinem 90. Geburtstag und verbindet seine Musik mit Werken von Astor Piazzolla.

Die Tango-Nacht im Hotel Fischerwiege steht ganz im Zeichen des argentinischen Komponisten und Pianisten Saúl Cosentino, dessen 90. Geburtstag mit einem besonderen Konzert gewürdigt wird. Gemeinsam mit Werken von Astor Piazzolla entfaltet sich ein Abend voller Leidenschaft, Energie und fein nuancierter Kammermusik.

Zsuzsa Balint und Cristian Niculescu am Klavier musizieren gemeinsam mit Antonia Hadulla am Kontrabass, Florin Paul und Catherine Warner an den Violinen, Radu Nagy und Manuel von der Nahmer am Violoncello sowie dem Trio Syrinx. Das Ensemble bringt die Tanzrhythmen, melancholischen Farben und virtuosen Kontraste des Tango in kammermusikalischer Vielfalt nach Ahrenshoop.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Kammermusiktage Ahrenshoop statt.

Adresse

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Ebenfalls am Donnerstag, 22. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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