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Meer. Natur. Inspiration.

© Dominic Reichenbach

SIE DÜRFEN SICH WIEDER SETZEN Kabarett von und mit RENÈ SYDOW

· 16:00 Uhr · Compagnie de Comedie, BÜHNE 602

ZUSATZVORSTELLUNG auf Grund der großen Nachfrage!

Preisträger Goldener Koggenzieher und Publikumspreis 2014

Innerhalb von drei Tagen gab es für das neue Programm »SIE DÜRFEN SICH WIEDER SETZEN« von René Sydow keine einzige Eintrittskarte mehr.

Nun ist es uns gelungen, am selben Tag, 01.11.2026, 16.00 Uhr einen Zusatztermin mit dem Künstler zu vereinbaren.

Wir freuen uns sehr, den »Sydow-Enthusiasten« diese Extravorstellung anbieten zu können.

Die Welt ist im Krisenmodus. Der Wahnsinn dräut von allen Seiten. Was kann man dagegen tun? Die Probleme gehen lassen oder sich gehenlassen? Sich widersetzen oder einfach wieder setzen? 

René Sydow, hingerissen von Sprache und hergerissen von den politischen Entwicklungen sucht in seinem neuen Programm nach Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit: Was ist passiert? Wer ist schuld? Und wo ist mein Anwalt? Herausgekommen ist ein hochkomischer philosophischer Exkurs über den Irrsinn unserer Welt und die absurden Zusammenhänge von Politik und Leben, oder wie es andere nennen: feinstes Kabarett.

Reservierungen: 0381/ 203 60 84

Kartenvorverkauf in der BÜHNE 602

Warnowufer 55, 18057 Rostock

Mo – Fr von 10:00–12:00 Uhr

Fr von 14:00–18:00 Uhr

(Keine Kartenzahlung möglich)

oder Online:

www.mvticket.de/b602shop

Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 1. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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