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Meer. Natur. Inspiration.

© Schwarze Grütze

SCHWARZE GRÜTZE – ENDSTATION PFANNE, WAS BLEIBT IST EINE GÄNSEHAUT!

· 20:00 Uhr
Compagnie de Comedie, BÜHNE 602

Musikkabarett

Das Kult-Weihnachtsprogramm

Kabarett Schwarze Grütze

Gewinner »Goldener Koggenzieher 2023« und Publikumspreis

Alle Jahre wieder servieren die beiden Herren der Schwarzen Grütze ihren ganz 

speziellen schwarzhumorigen Liederpunsch. Ganz ohne weihnachtlichen Kitsch, 

ganz ohne süßlichen Zuckerguss machen Stefan Klucke und Dirk Pursche das, 

was sie am besten können: Sie erzählen bitterböse und zum Schreien komische 

Geschichten rund um das Fest. Als Bühnenbild dient ihnen ein Haus, dessen Fenster 

sich wie beim Adventskalender öffnen lassen. Und mit jedem geöffneten Fenster 

öffnet sich der Blick auf eine neue skurrile Situation, einen neuen bitterkomischen

Abgrund.

Es ist stark, wie sich am Schluss alle Fäden der Geschichten miteinander verknüpfen, selten wurde uns auf der besinnungslosen Jagd nach der Besinnlichkeit so witzig der 

Spiegel vorgehalten. Das Programm »Endstation Pfanne, was bleibt ist eine Gänsehaut« ändert sich von Jahr zu Jahr nur geringfügig, der Torso bleibt stets gleich. Dennoch strömen die Fans alle Jahre wieder aufs Neue im Dezember in Scharen herbei. 

Und wenn schon die Kinder der Gäste anrührend mitsingen: »Ich habe einen Weihnachtsmann erschossen…«, dann kann man das durchaus als Kult bezeichnen.

Reservierungen: 0381/ 203 60 84

Kartenvorverkauf in der BÜHNE 602

Warnowufer 55, 18057 Rostock

Mo – Fr von 10:00–12:00 Uhr

Fr von 14:00–18:00 Uhr

(Keine Kartenzahlung möglich)

oder Online:

www.mvticket.de/b602shop

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 11. Dezember 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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