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Meer. Natur. Inspiration.

© André Pristaff / Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz

Sandburgenwettbewerb »Auf die Schippe – Fertig – Los!«

· 10:00 Uhr · Seebrücke Graal‑Müritz

Mit dem traditionellen Sandburgenwettbewerb beginnt auch im Jahr 2027 die Badesaison zwischen Boltenhagen und Graal‑Müritz. Ausgezeichnet werden die drei schönsten und kreativsten Sandburgen.

»Auf die Schippe – Fertig – Los!«
Das große Sandburgen-Buddeln zum Saisonauftakt

8. Mai 2027 | ab 10 Uhr | Strand Seebrücke

Zum Saisonbeginn zwischen Boltenhagen und Graal‑Müritz startet erneut der beliebte Sandburgenwettbewerb. Gesucht und prämiert wird die kreativste und schönste Sandburg!

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihrer Fantasie am Strand freien Lauf zu lassen und am Wettbewerb teilzunehmen. Auf die Siegerteams warten attraktive Preise.

Der Wettbewerb bietet eine hervorragende Gelegenheit, einen unvergesslichen Tag am Meer zu verbringen, kreative Strandkunstwerke zu gestalten und die beeindruckenden Werke der anderen Teilnehmer zu bewundern.

Informationen | Ostseeheilbad Graal‑Müritz:

  • Veranstaltungsort: Strand an der Seebrücke (Strandaufgang 23)
  • Es stehen eine begrenzte Anzahl von Bauplätzen (5 m × 5 m) zur Verfügung, ausgestattet mit ausreichend Sand und Wasser.
  • Jedes Team erhält 3 Eimer und 3 Schaufeln als Leihgabe. Weitere Hilfsmittel dürfen mitgebracht werden (ausgenommen sind Großgeräte wie Bagger oder Radlader).

Ablauf | Ostseeheilbad Graal‑Müritz:

  • ab 10:00 Uhr: Anmeldung und Ausgabe der Hilfsmittel sowie Verteilung der Bauplätze
  • 11:00 – ca. 12:30 Uhr: Bauzeit
  • ca. 13:15 Uhr: Siegerehrung

First Come, First Served:
Es besteht die Möglichkeit, sich im Vorfeld der Veranstaltung anzumelden. Ein Online-Formular steht dafür zur Verfügung: [ rechtzeitig online ]

Sofern noch Bauplätze verfügbar sind, ist auch eine Nachmeldung am Veranstaltungstag möglich.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: https://www.ostseeferien.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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