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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadtmarketing Ribnitz-Damgarten

Samstagsmaler

· 10:30 Uhr · Galerie im Kloster

Kreative Samstagvormittage für kleine KünstlerInnen! Beim Samstagsmaler – Kinderkunstprojekt entdecken Kinder von 4 bis 13 Jahren die Welt der Farben, Formen und Materialien. Theorie und gestalterische Praxis werden spielerisch miteinander verbunden

Beim Samstagsmaler – Kinderkunstprojekt steht die Freude am kreativen Gestalten im Mittelpunkt. Kinder zwischen 4 und 13 Jahren lernen auf spielerische Weise verschiedene künstlerische Techniken kennen – von Malerei und Zeichnung bis zu Collage, Druck und plastischem Gestalten.
Neben der praktischen Arbeit werden auch altersgerecht theoretische Grundlagen vermittelt, die das Verständnis für Kunst und Gestaltung fördern.

Jede Veranstaltung widmet sich einem besonderen Thema, das die Fantasie anregt und Raum für eigene Ideen lässt.
Das Angebot findet jeden zweiten Sonnabend im Monat von 10:30 bis 12:00 Uhr statt.

Ein inspirierendes Erlebnis für alle Kinder, die gern malen, basteln und Neues ausprobieren!

Eintritt | 5,- € je Kind (4 bis 13 Jahre)
Anmeldung | Tel. 03821 4701 oder info@galerie-ribitz.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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