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Meer. Natur. Inspiration.

© Birgit Döring

Rundgang durch Rostocks historische Mitte

· 14:00 Uhr · Rostock-Information Stadtzentrum

Gästekarte 12 €

Diese Entdeckungstour führt durch Rostocks historische Mitte – vom Kröpeliner Tor bis zum Neuen Markt. Zwischen Backsteinfassaden, Giebeln und lebendigen Straßen bieten sich Einblicke in Architektur, Stadtentwicklung und hanseatische Traditionen. Der Rundgang zeigt prägende Plätze, Gebäude und Wege, darunter Universitätsplatz, Kloster zum Heiligen Kreuz, Kröpeliner Straße, Neuer Markt und Marienkirche.

Diese Entdeckungstour führt durch das Herz der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, zwischen Kröpeliner Tor und Neuem Markt.
Auf diesem Weg entfaltet sich ein Stadtbild, in dem sich jahrhundertealte Strukturen und moderne Elemente auf natürliche Weise begegnen. Zwischen Backsteinfassaden, historischen Giebeln und lebendigen Straßen entstehen vielseitige Einblicke in Architektur, Stadtentwicklung und hanseatische Traditionen.
Der Rundgang stellt prägende Gebäude, Plätze und Wege vor und lässt anhand ausgewählter Anekdoten erkennen, wie sich das städtische Leben im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Zu den wichtigsten Stationen zählen der Universitätsplatz, das Kloster zum Heiligen Kreuz, die Kröpeliner Straße, der Neue Markt mit Rathaus sowie die eindrucksvolle Marienkirche.
So entsteht ein kompakter Überblick über Rostocks historische Mitte – ein Rundgang, der den Blick für das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart schärft und den Stadtraum aus neuen Perspektiven erlebbar macht.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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