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Meer. Natur. Inspiration.

© Daisuke Yagi

»Rising Star in Concert« -Daisuke Yagi

· 17:00 Uhr
Villa Papendorf

Der junge japanische Pianist spielt Werke von Frédéric Chopin, François Couperins, Alexander Scriabin, Robert Schumann

»Rising Star in Concert«

Daisuke Yagi, Klavier

François Couperins: Premier Livre Ordre III in c-Moll

Frédéric Chopin: Ballade Nr. 1 op.23 in g-Moll

Alexander Scriabin: Fantasie in h-Moll, op. 28

Robert Schumann: Fantasie C-Dur op. 17

Daisuke Yagi

Der 2003 in Japan geborene Daisuke Yagi begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Mit nur dreizehn Jahren schrieb er Geschichte als jüngster Preisträger aller Zeiten beim renommierten Internationalen Klavierwettbewerb Pozzoli, wo er den dritten Preis gewann – eine Ehre, die er zuvor auch mit Preisträgern wie Maurizio Pollini teilte. Er gewann anschließend erste Preise bei mehreren bedeutenden internationalen Wettbewerben und stellte dabei jeweils Rekorde als jüngster Gewinner in der Geschichte des Wettbewerbs auf, darunter der Internationale Klavierwettbewerb »Città di Cantù« 2018, der Internationale Klavierwettbewerb Andrea Baldi 2019, der Internationale Klavierwettbewerb »Città di Spoleto« 2019, der Internationale Klavierwettbewerb La Palma d’Oro 2022 und die Internationalen Klavierwettbewerbe von Lyon 2023. Neben seinen Erfolgen als Pianist zeichnet sich Yagi durch seinen intellektuellen und interdisziplinären Zugang zur Musik aus. Er erforscht das Klavierrepertoire durch akademische, philosophische und historische Betrachtungen und entwickelt so eine einzigartige, fundierte Perspektive, die von Werken der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Derzeit studiert er bei Connie Shih an der Universität Mozarteum in Salzburg und bei Aki Kuroda an der Accademia del Ridotto in Italien. Parallel dazu absolviert er ein Studium der Alten Musik am Mozarteum und schließt sein Studium der Ästhetik und Kunstwissenschaft (Philosophie) an der Keio-Universität ab.

Von 2020 bis 2022 war Yagi als Chanel Pygmalion Days Artist ausgewählt worden und gab regelmäßig Konzerte in Tokio. Seit 2020 wird er von IDHoldings kontinuierlich als Künstler gefördert.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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