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Meer. Natur. Inspiration.

© André Pristaff / Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz

Rhododendronparkfest Mai 2027

· 14:00 Uhr · Rhododendronpark Graal‑Müritz

Wenn im Mai über 2.500 Rhododendren erblühen, zeigt sich der Park in seiner ganzen Farbenpracht – gemeinsam mit unseren Gästen und der Rhododendronkönigin feiern wir das Rhododendronparkfest.

Rhododendronparkfest Graal‑Müritz – Frühling erleben
21.–23. Mai 2027 | Ostseeheilbad Graal‑Müritz

Wenn der Rhododendronpark in unserem Graal‑Müritz in voller Blüte steht, verwandelt sich die weitläufige Parklandschaft in eine eindrucksvolle Kulisse für eines der schönsten Frühlingsfeste Norddeutschlands. Unser Rhododendronparkfest lädt Besucherinnen und Besucher aus der Region und darüber hinaus zu einem dreitägigen Erlebnis voller Farben, Natur und Lebensfreude ein.

Inmitten der prächtigen Blütenpracht verschmelzen kulturelle Höhepunkte, musikalische Vielfalt und kulinarische Genüsse zu einem einzigartigen Gesamterlebnis. Neben der Möglichkeit, regionale Spezialitäten und kunsthandwerkliche Besonderheiten zu entdecken, bietet der Park Raum für Erholung, Inspiration und geselliges Beisammensein.

Das Fest richtet sich an alle Generationen: Naturfreunde, Familien, Musikliebhaber und Genießer kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Die Atmosphäre des blühenden Parks schafft Momente der Entspannung, des Staunens und der Freude – ein Ort, an dem Tradition und Lebenslust harmonisch zusammentreffen.

Erleben Sie den Frühling in seiner schönsten Form und lassen Sie sich von unserem Rhododendronparkfest in Graal‑Müritz inspirieren.

Informationen zum Programm werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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